Erika Leitner präsentierte Strick aus
Silber und Gold

In ihrem Goldschmiede-Atelier über den Dächern von Wien mit Blick auf den Wienerwald empfing die international bekannte Schmuck-Designerin, Prof. Erika Leitner, die Mitglieder des Modeclubs. Die Künstlerin präsentierte nicht nur in liebenswürdiger Natürlichkeit ihre nach alter Handwerkstradition gefertigten Schmuckstücke und dekorativen Raumobjekte sondern führte auch persönlich verschiedene Fertigungstechniken vor. Der besondere Charme ihrer Arbeiten liegt im künstlerischen Dialog zwischen verschiedensten Kulturen. Durch die internationale Karriere ihres Ehemannes war Erika Leitner mit unterschiedlichsten gesellschaftlichen Traditionen konfrontiert, wobei die Auseinandersetzung mit afrikanischen Lebensbildern besondere Spuren in ihrer Arbeit hinterließ. Hier wurde sie zur unverwechselbaren „Stricktechnik“ in Metall inspiriert.

 
 
 
Diese spezielle Bearbeitung von Edelmetallen – ob Silber oder Gold – hat bei internationalen Schmuckpräsentationen – ob in München, Montreal oder London Aufmerksamkeit gefunden. In Kuwait hielt sie als Gast der Königsfamilie Schulungen in Goldschmiedetechnik ab.
 
 
 
Da das Leitner-Atelier großzügig mit vielfältigsten Geräten ausgestattet ist und mehrere Arbeitsplätze bietet, entschloss sich die Künstlerin auch in Wien sehr individuell gestaltete Goldschmiedekurse zu offerieren. Zweimal die Woche, Montags und Mittwochs, öffnet sie sowohl für Studenten als auch für begabte und interessierte Laien ihre Werkstatt; hier entstehen dann ganz individuelle Schmuckstücke für den persönlichen Gebrauch aber auch Designer-Objekte zur Dekoration von Geschäftslokalen oder Kombinationen von Metall und Textil als schmückendes Beiwerk zum Sportkostüm oder Abendkleid. Ein Lehrgang, für den Erika Leitner ein Abonnement mit jeweils acht Einheiten aufgelegt hat, kostet Euro 240.–. Die damit bezahlten acht Kurse können im Laufe eines Jahres zu unterschiedlichen Zeiten besucht werden.
Als Philosophie ihres künstlerischen Schaffens hat Erika Leitner den Mitgliedern des Modeclubs mit auf den Weg gegeben:„Ich möchte in meinen Arbeiten dem Metall die Schärfe, das Verletzende nehmen. In unserer Zeit wird Metall zur Produktion von Waffen verwendet; unsere Körper sind weich und der Härte dieses Stoffes ausgesetzt.

Mein Schmuck soll sich an den Körper schmiegen und eins werden mit der Person, die ihn trägt. Die positive Energie in uns soll motiviert werden – ein kleiner Beitrag für das Miteinander.

Schmuck soll Freude bereiten, die Persönlichkeit unterstützen helfen und die Besinnung auf das Ich fördern.

Manchmal verlange ich auch Mut von der Trägerin meines Schmuckes, weil er anders ist als die ewig getragene Perlenkette, die keinen Widerspruch herausfordern kann.

Die Spannung während des Arbeitsprozesses – Verarbeiten, Gestalten, Biegen, Brechen, Schmieden – ist verbunden mit der Freude am Handwerk. Die meist organischen Formen entstehen aus meiner Verbundenheit mit der Natur.

Mit meiner Technik, Metall in textile Strukturen einzubinden, möchte ich das Metall "weich" machen.

Kursanmeldungen nimmt Prof. Leitner unter der
Tel.Nr. 01/914 10 76 entgegen.
1041 WIEN, SCHWARZENBERGPLATZ 14  l  +43(1)514 50-3219  l