| Als Philosophie ihres künstlerischen Schaffens hat Erika Leitner den Mitgliedern des Modeclubs mit auf den Weg gegeben:„Ich möchte in meinen Arbeiten dem Metall die Schärfe, das Verletzende nehmen. In unserer Zeit wird Metall zur Produktion von Waffen verwendet; unsere Körper sind weich und der Härte dieses Stoffes ausgesetzt.
Mein Schmuck soll sich an den Körper schmiegen und eins werden mit der Person, die ihn trägt. Die positive Energie in uns soll motiviert werden – ein kleiner Beitrag für das Miteinander.
Schmuck soll Freude bereiten, die Persönlichkeit unterstützen helfen und die Besinnung auf das Ich fördern.
Manchmal verlange ich auch Mut von der Trägerin meines Schmuckes, weil er anders ist als die ewig getragene Perlenkette, die keinen Widerspruch herausfordern kann.
Die Spannung während des Arbeitsprozesses – Verarbeiten, Gestalten, Biegen, Brechen, Schmieden – ist verbunden mit der Freude am Handwerk. Die meist organischen Formen entstehen aus meiner Verbundenheit mit der Natur.
Mit meiner Technik, Metall in textile Strukturen einzubinden, möchte ich das Metall "weich" machen.
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